The Big Texas Ride
17 Tage Lone Star State
14.04. - 30.04.2024
Feel like a Cowboy & Cowgirl.
Bizarre urtümliche Naturlandschaften, Kakteen, Ölfelder, Longhornrinder, Cowboys und unendliche Prärien - das ist der Lone Star State. Großstädte wie Dallas und Del Rio, Cowboystädte wie Fort Worth und San Antonio und der weltbekannte Stetson-Hut, der sogar den Eiffelturm in Paris, Texas, ziert, das alles ist Texas, der 28. Bundesstaat
der USA. Texas ist ein Bundesstaat der Superlative, in dem alles ein wenig größer ist als anderswo, ganz gleich ob es um die Fahrzeuge oder um die Portionsgrößen in den Restaurants geht. Texas besitzt mehr Counties als jeder andere Bundesstaat der USA und sogar das texanische Kapitol ist höher als das in Washington.
Und wir mit unseren Iron Horses mittendrin.
Unsere Tagesetappen:
Tag 01 Ankunft Dallas – Transfer in unser Hotel
Herzlich willkommen in der neuntgrößten Stadt des Landes. Dallas kommt den meisten zunächst in den Sinn, wenn es darum geht, bekannte Orte im Lone Star State zu nennen. Nicht nur, dass die Stadt den Namen einer gleichnamigen Kultserie hat, auch ein deutscher Basketballspieler hat sie sehr bekannt gemacht. Zudem bietet die Stadt im Süden der USA unzählige Sehenswürdigkeiten
Tag 02 Dallas - “Big Things Happen Here”
Heute kann jeder eintauchen in die vielfältigen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten dieser modernen Stadt. Ein reges Kulturleben, Gebäude mit eindrucksvoller Architektur, diverse Einkaufsmöglichkeiten und gute Restaurants, die verschiedene kulinarische Genüsse bieten, warten auf uns.
Tag 03 Dallas - Abilene (ca. 370 km) - Der Start
Aufstehen, Frühstück, Biken - das ist heute unser Motto. Wir schwingen uns auf unsere „Iron Horses“, starten die Motoren und brechen auf in die Weite von Texas. Farmerland, leichte Kurven und eine Überquerung des Lake Granbury stimmen uns auf die bevorstehenden Etappen ein. Abilene wurde 1881 zur Zeit des Eisenbahnbaus gegründet.
Tag 04 Abilene - San Angelo (ca. 220 km) - Buffalo Soldiers
Immer tiefer begeben wir uns in die Vergangenheit des Wilden Westens. Kurven und Weite begleiten uns auf dieser schönen Etappe. Wie eine grüne Oase erstreckt sich San Angelo im beschaulichen Westen von Texas am Ufer des Concho River. Ein kleiner Abstecher zum Fort Concho National Historic ist Pflicht. Fort Concho wurde 1867 als Militärstützpunkt für rund 500 Soldaten erbaut, die zum Schutz der Siedler im Westen von Texas abgestellt waren. Hier waren auch die sogenannten „Buffalo Soldiers“ stationiert – afroamerikanische Soldaten, die in den Jahren nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg überall im Westen der USA eingesetzt wurden.
Tag 05 San Angelo - Fort Stockton (ca. 320 km) - Back to Wild West
Unser heutiges Ziel liegt tief im Herzen von West-Texas. Fort Stockton ist eine lebendige Hommage an das Grenzleben, als Comanche-Indianer, Viehzüchter und amerikanische Soldaten kamen, um Wasser, Büffel oder einfach nur ein starkes Getränk zu finden. Die Stadt bezeichnet sich selbst als „freundlichste Stadt in Texas“ - das testen wir.
Tag 06 Fort Stockton - Marfa (ca. 310 km) - The Giants
Die Strecke beginnt mit der schier unendlichen Weite von Texas. Je tiefer wir hineinfahren, desto kurvenreicher wird sie. Und dann ist es soweit: In der Nähe von Valentine, wo es weder Restaurant noch Tankstelle gibt, trägt die Wüste Prada. Und es gibt noch mehr Überraschungen. 1956 wurde der Film „Giant“ mit Elisabeth Taylor, Rock Hudson und James Dean gedreht. Und da thronen die „Giants“ als überdimensionale Figuren am Strassenrand.
Tag 07 Marfa - Lajitas (ca. 240 km) - Ghosttown
Gemütlich starten wir am Morgen unseren nächsten Streckenabschnitt. Über ein sehr schöne Strecke fahren wir nach Presidio und cruisen ab da an der mexikanischen Grenze entlang. Bevor wir allerdings in Lajitas im Big Bend Nationalpark bleiben, statten wir der Ghosttown Terlingua (Quecksilberanbau) einen Besuch ab. 1946 verließen die letzten Minenarbeiter die Stadt – und Terlingua wurde zur Ghost Town, die bei einem Roadtrip durch West-Texas keinesfalls fehlen darf. Anschließend geht es zurück nach Lajitas. Der Bürgermeister von Lajitas, Clay Henry ?, hat keinen guten Ruf. Er sei faul, liege den ganzen Tag nur herum und trinke Bier, sehr viel Bier, heißt es. Wenn Touristen auf ihrem Roadtrip durch West-Texas in Lajitas Halt machen, führt deshalb kein Weg daran vorbei, den Bürgermeister zu besuchen. Allerdings nicht im Rathaus, das es hier in der Wüste im Big Bend Nationalpark gar nicht gibt, sondern beim Lajitas General Store. Hier lebt Clay Henry ? mit seiner Frau in einem großen Gehege. Denn der Bürgermeister von Lajita ist eine Ziege. Was in den 80er Jahren als Joke entstand, ist heute eine Tradition, die mit Augenzwinkern fortgeführt wird: Dankt ein Bürgermeister ab, wird ein neuer gewählt – und es ist immer eine Ziege
Tag 08 Lajitas - Marathon (ca. 370 km) - Feeling like John Wayne
Heute erwarten uns staubige Wüstenebenen mit saftigen Yuccas und Kakteen, hohe Berge mit tiefen Canyons, grüne Flusslandschaften mit dem legendären Rio Grande, der schon für so einige Westernfilme „herhalten“ durfte. Dazwischen eine faszinierende gewundene Straße, auf der es passieren kann, dass man stundenlang keinem anderen Auto begegnet. Kein Wunder, dass die ersten spanischen Entdecker diese Gegend schlicht „El Despoblado“ – „Das unbewohnte Land“ tauften. Bei einem Roadtrip durch Texas kann es tatsächlich passieren, dieses unbewohnte Gefühl über Tage mit sich zu nehmen.
Tag 09 Marathon - Del Rio (ca. 280 km) - Tex-Mex-Küche
Am Morgen verlassen wir das bezaubernde Städtchen Marathon und „reiten“ los nach Del Rio. Eine schön geschwungene Strasse lässt uns entspannt zur Grenzstadt Del Rio kommen. Del Rio ist eine einzigartige Mischung aus amerikanischer und mexikanischer Kultur. Die Geschichte der Stadt Del Rio reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als spanische Kolonisten erfolglos versuchten, die Nord- und Südseite des Rio Grande zu besiedeln. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine dauerhafte Siedlung gegründet, deren Lebensader vom San Felipe Creek ausging.
Tag 10 Del Rio - Bandera (ca. 330 km) - Three Twisted Sisters
Let’s ride the three twisted sisters. Zum Einfahren in den heutigen Tag geht es erstmal fast geradeaus. Doch das ändert sich schnell. der größte Teil dieser ca. 330 km ist sehr kurvenreich und lässt unsere Bikerherzen höher schlagen. Unser Ziel heute: Die Welthauptstadt der Cowboys: Bandera im Texas Hill County. Hier steht alles unter dem Western-Motto.
Tag 11 Bandera - San Antonio (ca. 100 km) - River Walk
Schon früh am Vormittag erreichen wir San Antonio, eine ehemalige Grenzsiedlung im Wilden Westen. Heute ist sie eine moderne Stadt. Mit exklusiven Boutiquen, zahlreichen Einkaufszentren und dem größten mexikanischen Markt der USA zählt San Antonio zu den beliebtesten Einkaufszielen der Nation. Die Stadt ist auch für ihren malerischen River Walk bekannt. Die Uferpromenade mit ihren schattigen Gehwegen erstreckt sich insgesamt über eine Länge von etwa 24 km und bietet Hunderte von Geschäften, Restaurants, Hotels, historischen Denkmälern, Museen und Attraktionen. Bevor wir in diese einzigartige Stadt eintauchen statten wir einem der wichtigsten Nationaldenkmäler der USA eine Besuch ab: die ehemalige Missionsstation Alamo in San Antonio. Dort verteidigten unter dem Schlachtruf „Sieg oder Tod“ mutige Freiwillige, Abenteurer und Kolonisten während der Schlacht von Alamo ihren Traum von einem unabhängigen Texas gegen die mexikanische Übermacht.
Tag 12 San Antonio - Fredericksburg (ca. 220 km) - German Town
Auf den Spuren deutscher Einwanderer. Unser erster Besuch gilt New Braunfels. Der Deutsche Prinz Karl von Solms-Braunfels führte 1845 etwa 150 Familien nach Texas und gründete die nach seiner Heimatstadt benannte Siedlung. Der Prinz kehrte bald nach Deutschland zurück, aber New Braunfels entwickelte sich zu einem blühenden Gemeinwesen. Noch heute hat die Stadt mit Fachwerkhäusern und süddeutscher Lebensart viel von ihrem ethnischen Ursprung bewahrt. Weiter geht es durchs Hill Country ins legendäre Countrystädtchen Luckenbach. Dort legen wir selbstverständlich einen Stopp ein. Wir übernachten im nahegelegenen Fredericksburg. Ein Schild mit dem Hinweis „English also spoken“ im Schaufenster eines Geschäfts gehört zum Alltagsbild. Das Hill Country war vorwiegend von Apachen und Comanchen bewohnt. Den Gründern der Stadt Fredericksburg gelang es, gute Beziehungen zu den ansässigen Comanchen zu knüpfen und beizubehalten, eine Ausnahme in der Besiedelungsgeschichte des Westens.In Fredericksburg gibt es das Restaurant „Lindenbaum“, den „Marktplatz“ und eine „Vereinskirche“. So deutsch ist die Stadt.
Tag 13 Fredericksburg - Waco (ca. 310 km) - „Fixer Upper“
Waren wir bis jetzt in der Vergangenheit des Wilden Westens fahren wir heute kurvenreich in die Gegenwart. Die TV-Sendung von Chip und Joanna Gaines, in der alte Häuser im Farmhouse-Stil wieder auf Vordermann gebracht werden, heißt „Fixer Upper“. Die Firma der Beiden nennt sich „Magnolia“ und bietet mittlerweile Einrichtung, Deko, Lebensmittel, Zeitschriften und Bücher, aber tatsächlich auch Immobilien an. Somit wurde Waco über die Grenzen hinaus bekannt.
Tag 14 Waco - Dallas (ca. 360 km)
Wie auf jeder Tour geht es heute auf den letzten Streckenabschnitt. Mal geradeaus, mal kurvig nähern wir uns unserem Zielort Dallas. Bevor wir unsere Bikes abgeben, machen wir noch einen kleinen Besuch in der Southfork Ranch, die durch die TV-Serie „Dallas“ berühmt wurde. Ziel am Abend ist Fort Worth.
Tag 15 Fort Worth - der Wilde Westen hat uns wieder
Mit über 740.000 Einwohnern ist Fort Worth die fünftgrößte Stadt in Texas. Seine Existenz verdankt Fort Worth der Rinderhaltung und dem Öl. Überall in der Stadt begegnen uns Männer mit grossen Cowboyhüten, und selbst die berittene Polizei trägt hier einen Cowboyhut. Ein Besuch in den Stockyards National Historic District muss einfach sein - hier wurden viele historische Gebäude bewahrt und wir bekommen das Gefühl als wären wir mittendrin in einem neuen Westernfilm.
Tag 16 Abflug Abflug von Dallas
Ihr seid jetzt Teil der KULTourBIKES Schwaben-Familie, was ein Synonym dafür ist, dass ihr Urlaub nie wieder auf die gleiche Weise betrachten werdet. Treffen wir uns beim Frühstück, um mit der Planung der Fahrt im nächsten Jahr zu beginnen. Die beste Zeit, um mit dem Träumen zu beginnen, ist jetzt.
Tag 17 Zurück in Deutschland
mit einem Koffer voller unglaublicher Eindrücke
Preise
7.480,00 € pro Fahrer/-in im DZ
4.280,00 € pro Beifahrer/-in im DZ
1.500,00 € für Einzelzimmerzuschlag
11.390,00 € Paar (1 Fahrer-in/
1Beifahrer/-in im DZ)
14.690,00 € Paar (2 Fahrer/-innen im DZ)
Nicht im Reisepreis enthalten:
• Flüge - wir buchen diese gerne für
euch
• sonstige Eintrittsgelder
• Trinkgelder
• Ausgaben für den persönlichen
Bedarf
• sonstige Taxifahrten
ca. 3300 km
Unsere Leistungen incl.
- 12 Tage Motorradmiete Wunschbike Big Block-Harley Davidson inkl. Freimeilen, Haftpflichtversicherung und VIP Zero-Versicherung (Vollkasko OHNE SB)
- 16 Übernachtungen im DZ, teilweise mit Frühstück in guten Mittelklasse-Hotels
- Komplett geführte Touren durch 2 erfahrene Tourguides
- Begleitfahrzeug für Gepäcktransport
- Freie Eintritte in die Nationalparks und Mautgebühren
- Benzin an Fahrtagen
- Kostenlose gekühlte, alkoholfreie Getränke während der Tagesetappen
- Roadbook und Reiseunterlagen
- Touren-T-Shirt
- Transfers in Dallas (Flughafen - Hotel)
- Vorbereitungs- und Kennenlerntreffen in Deutschland
- Reisesicherungsschein